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Frei sein

Stehend am Fenster,
starrend in des Himmels unendliche Blauschleierwolken;
Kapriolenschlagende Wolkengebilde gewahr werdend.

Sehne mich hinauf zu meinen Wolkenschwestern,
will verschmelzen mit dem unendlichen Horizont,
Frei seinmag schwebend tanzen mit den Watteweichen,
köstlich labend an des Firmaments Blauzart.

Lachend singen und spielen,
eins werden mit der Zuckerelfen Freiheit,
losgelöst von der Erden Last,
entbunden des Körpers Gefängnis!

Atmosphäre sein mein Lebensquell,
schwerelos und sorgenfrei genießend der
Ungebundenheit süßer Hauch!

Eintauchend in das lieblich blaue Himmelsmeer,
vereint sein in Frieden und Freude,
glückselig tanzend mit den weißen Federn!

Beseelt einzig von Schwerelosigkeit des Geistes,
köstliche Berührung mit dem ewiglichen Himmelszelt.

Verträumt reibe ich meine Augen,
langsam gewahr werdend der kalten Wirklichkeit!

Seufzend bewahrend dies Kleinod in meinem Herzen,
langsam verblassend, einem Trugbild gleich…
… übrig einzig die Schattenwolken verbleibend!

Schwester Wolke, Bruder Himmel,
wann darf ich auf ewig mich mit Euch vereinen
und Äonen eins sein mit eurer Autarkie
von des Körpers und der Realität kalter Fesseln?