LilaSchwarz

In ihrem Debütband »LilaSchwarz« bringt die Lyrikerin Heidi ad Hoc in ihrer zornig-verzweifelten Sprache die existenzielle Not klar auf den Punkt. Die Texte lassen uns an der die weibliche Seele sezierenden Selbsterfahrungen teilhaben,»LilaSchwarz« jetzt bestellen! die wohl bekannt sind, aber kaum jemand wagt, so offen und klar darzustellen.
Die Autorin streut mit ihren Satzkaskaden Salz in die Seelenwunde. Nichts darf un- ausgesprochen bleiben. Ver- zweiflung, Angst, Liebe aber auch Hoffnung kulminieren in ihren Texten um schließlich auf dem Zenit Ausschau zu halten nach möglichen Wegen aus der Ausweglosigkeit und erträumte Pfade der Hoffnung auf ihre Realitätsfestigkeit zu prüfen. Deutlich wird in den schnei- denden lyrischen Erschüt- terungen, dass Lyrik schreiben für Heidi ad Hoc bedeutet, sich aus der katatonischen Starrheit des Angstgefängnisses zu befreien – die eigene Freiheit ist immer bedroht von der Freiheit der Anderen und der eigenen Angst.

Die Botschaft Heidi ad Hocs lautet: Stelle dich deinem Selbst, deiner Angst und dei- nen Leidenschaften. Wer blind ist gegenüber sich selbst beraubt sich seiner Freiheit.